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Berichte Ott-Jakob-Cup 2023/2024

Hunderte von Schlachtenbummler und Anhänger der vier teilnehmenden Teams zog es am vergangenen Samstag ins Eisstadion nach Pfronten zum Finaltag der örtlichen Eishockeyhobbyrunde um den Ott-Jakob Cup. Nachdem es am vorherigen Wochenende mit Siegen von Lengenwang und Stötten in den Halbfinalspielen zwei etwas überraschende Resultate gab, standen sich diese beiden Teams im Endspiel gegenüber. Vor diesem standen sich jedoch die beiden unterlegenen Teams aus Unterthingau und Rieder im kleinen Finale gegenüber. Die beiden Kontrahenten boten sich langezeit einen offenen Schlagabtausch mit spielerisch leichten Vorteilen für die Grizzlies. Diese konnten sich im Schlussabschnitt dann auch verdientermaßen mit 7:4 durchsetzten und belegen letztlich den 3. Tabellenplatz. Dann stand mit dem Endspiel der Höhepunkt jeder sportlichen Veranstaltung an. Hierbei standen sich sichtlich angespannte aber auch hochmotivierte Crocodiles und Floschenflitzer gegenüber. Die beiden Duellanten lieferten sich ein über die gesamte Spielzeit ausgeglichenes Match. Hierbei zog Lengenwang zwar zweimal in Front, doch die Crocodiles aus Stötten fanden jeweils die passende Antwort. So stand es bis in die 60. Spielminute hinein 2:2 Remis. Als alle Anwesenden einschließlich des souveränen Schiedsrichterduos mit einem anschließenden Penaltyschießen zu Ermittlung des neuen Champions rechneten griff sich Stephan Leonhard, drei Sekunden vor Ende der Partie, die Scheibe und zimmerte sie über den starken Goalie Martin Popp hinweg ins gegnerische Gehäuse zum 3:2 Sieg. Mit diesem Triumph bestiegen die Geltnach Crocodiles in ihrer dreißigsten Teilnahme in diesem Wettbewerb zum ersten Mal den Thron. Da war der Jubel bei den Stöttenerspieler samt ihrem Anhang dann anschließend natürlich riesengroß und es wurde bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages gefeiert.

Nach Spielende führte Benjamin Köbler – Linsner als Vertreter des Hauptsponsors der Firma Ott-Jakob die Pokalübergabe zusammen mit Rundenleiter Gerhard Schmid die Übergabe des Pokals vor.

Zum Abschluss steht am 16.03. die Abschlussfeier mit Ehrung verdienter Spieler im Haus der Vereine in Eisenberg an.

Thingauer Grizzlies - Bulldozer Rieder 7 – 4 (2:1/2:2/3:1)
Tore: 1:0 Daniel Samenfink (15.), 2:0 Andrè Mayer (16.), 2:1 Max Krause (17.), 2:2 Samuel Olejnik (22.), 3:2 Johannes Filser (24.), 3:3 Manfred Gödel (31.), 4:3 Florian Müller (33.), 5:3 Tobias Hiltensperger (41.), 6:3 Johannes Filser (48.), 7:3 Christoph Ruschka (57.), 7:4 Max Krause (60.)
Strafzeiten: 8 – 6
Erstmals seit Beginn des Ott-Jakob-Cups mussten die Thingauer Grizzlies auf Grund ihrer Niederlage im Halbfinale, das Spiel um Platz 3 bestreiten. Hier trafen sie auf die Bulldozer Rieder, die im zweiten Halbfinale ebenfalls ihrem Gegner unterlagen. Stark ersatzgeschwächt mussten die Bulldozer sogar einige Spieler aus ihrem Ruhestand zurückholen, wollte doch jede Mannschaft im letzten Spiel der Saison das Beste aus sich herausholen. Die ersten zehn Minuten der Begegnung verliefen sehr ausgeglichen, mit einem Chancenplus für die Grizzlies. Zahlreiche Tormöglichkeiten konnten wie in den Spielen zuvor nicht erfolgreich genutzt werden. In der 15. Spielminute war es dann Daniel Samenfink, der die Hausherren in doppelter Überzahl auf die Anzeige brachte. Gerade einmal 12 Sekunden dauerte es, bis der Puck erneut im Gehäuse der Bulldozer landete. Andrè Mayer nutzte die Möglichkeit und schob die Scheibe durch die Hosenträger der starken Torhüterin Sabrina Guggemos. Rieder fand nun besser ins Spiel und konnte vier Minuten vor der ersten Pause den Anschlusstreffer durch einen satten Handgelenker von Max Krause erzielen. Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Kurz nach Wiederanpfiff nutze Rieder in Überzahl einen fatalen Fehler der Thingauer Defensive und glich durch Samuel Olejnik zum 2:2 aus. Die Grizzlies liesen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und erhöhten durch ihren Topscorer Johannes Filser auf 3:2. Die Bulldozer liesen den Kopf jedoch ebenfalls nicht hängen und glichen sieben Minuten später in Person von Manne Gödel wieder aus. Doch die Grizzlies wollten an diesem Tag den letzten Sieg vor der Sommerpause einfahren und ging nach einer schönen Kombination durch Florian Müller erneut mit 4:3 in Führung. So sollte gleichzeitig auch der Zwischenstand nach dem zweiten Abschnitt lauten. Im Abschlussdurchgang war den Mannen um Spielertrainer Dennis Drommeter, der erstmals selber mit auf dem Eis stand, deutlich der Personalmangel anzumerken und Thingau übernahm das Zepter. In regelmäßigen Abständen schraubten sie das Resultat durch Tobi Hiltensperger, erneut Johannes Filser und Chris Ruschka auf 7:3. 30 Sekunden vor Ende konnte Kapitän Max Krause erneut einen Treffer verbuchen, der am Endergebnis von 7:4 für Thingau nicht mehr allzu viel änderte. Somit schlossen die Grizzlies nach dieser sehr fair geführten Partie die Spielzeit auf dem 3. Platz ab und bedankten sich bei der Rundenleitung und allen Zuschauern. Armin Gruber, der sein letztes Spiel im Trikot der Bulldozer absolvierte, wünscht die gesamte Runde für die Zukunft alles Gute.

Geltnach Crocodiles Stötten - Floschenflitzer Lengenwang 3 – 2 (0:1/1:0/2:1)
Tore: 0:1 Wolfgang Kaufmann (1.), 1:1 Daniel Hämmerle (32.), 1:2 Manuel Hummel (44.), 2:2 Daniel Hämmerle (49.), 3:2 Stephan Leonhard (60.)
Strafzeiten: 12 – 18
Das Finalspiel hielt dann alles was man sich Vorfeld erhofft hatte, die Scharen von Zuschauern wurden von den beiden Teams nicht enttäuscht und boten ihren Fans ein Spektakel mit einem wahren Herzschlagfinale. Bereits in der ersten Spielminute gingen die Floschenflitzer mit einem abgefälschten Schuss durch Wolfgang Kaufmann etwas glücklich in Führung. So einen Start hatten sich die Crocodiles sicherlich nicht vorgestellt und dementsprechend schnell wollten sie das Spiel wieder ausgleichen. Im ersten Drittel fiel allerdings kein Treffer mehr und das lag allen voran am starken Lengenwanger Goalie Martin Popp. Es dauerte bis zur Mitte der Begegnung, ehe Daniel Hämmerle mit einem gekonnten Flachschuss das Spiel ausgleichen konnte. Dieser Treffer gab den Crocodiles Aufwind und sie erspielten sich weitere gute Chancen. Die Floschenflitzer wussten sich jedoch auch zu wehren und blieben durch Konter stets selbst auch sehr gefährlich. Der Gastgeber hatte den Spielstand in dieser Phase auch ihrem starken Torhüter Florian Kraus zu verdanken, der bei allen Angriffen zur Stelle war, und sich seinem Team wiedermal als wahrer Rückhalt erwies. Mit Beginn des dritten Abschnittes war die Spannung im Stadion förmlich zu spüren, die vielen mitgereisten Anhänger feuerten ihre Teams lautstark an. In einer Drangphase von Stötten fiel dann etwas überraschend der Treffer zum 2:1 für die Floschenflitzer. Manuel Hummel eroberte im Mitteldrittel den Puck und verwertete diese Chance eiskalt im langen Eck. Das Team von Spielertrainer Rainer Hindelang war nun gefordert und so mussten sie viel Energie in diesem letzten Abschnitt aufs Eis bringen. Nach einem Schlagschuss durch Peter Endrass von der blauen Linie war es Daniel Hämmerle der den Puck abfälschte und somit unhaltbar werden lies für den Lengenwanger Schlussmann. Der erneute Ausgleichstreffer verlieh den Crocodiles nochmal einen Schub. Die verbliebenen Spielminuten waren geprägt von zahlreichen Unter- und Überzahlsituationen auf beiden Seiten, was die Spezial Teams der jeweiligen Mannschaften stark forderte. Zwei Minuten vor Schluss erhielten die Floschenflitzer erneut eine Strafzeit, was Stötten nochmals hoffen ließ. Als sich allerdings alle aktiven Beteiligten und auch Zuschauer schon auf ein Penaltyschießen eingestellt hatten, dann der Schockmoment für den Gast und der Treffer zur Meisterschaft für Stötten. Drei Sekunden vor Schluss gelangte der Puck auf Umwegen zu Stephan Leonhard, welcher dann eiskalt verwandelte und die Stimmung auf Seite der Crocodiles explodieren ließ. Ein wahres Herzschlagfinale mit einem sehr schmerzhaften Gegentreffer für stark kämpfende Lengenwanger. Der Jubel über die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte von Stötten kannte anschließend keine Grenzen mehr. Ein knapper aber sicherlich nicht unverdienter Sieg der Crocodiles.

Nach dem letzten Spieltag der Hauptrunde stehen die Paarungen für das Halbfinale fest. Am letzten Spieltag des Ott-Jakob Cups kam nochmal Bewegung in die Tabelle. Die Bulldozer Rieder stoppten die Serie der Geltnach Crocodiles Stötten und brachten ihnen seit dem zweiten Spieltag wieder eine Niederlage bei. Nach diesem Sieg stand fest, dass die Bulldozer die Hauptrunde auf dem zweiten Tabellenplatz abschließen werden. Beim zweiten Spiel am Wochenende zwischen Rieder und Lengenwang gelang es den Floschenflitzer die personell geschwächten Bulldozer zu schlagen und somit in der Tabelle punktgleich mit Stötten zu ziehen. Aufgrund des besseren Torverhältnisses belegt Lengenwang zum Abschluss der Hauptrunde den dritten Platz, die Crocodiles aus Stötten rutschen von Platz zwei auf vier ab. Das letzte Spiel am Wochenende endete mit einem Kantersieg für die Gockel Rangers Eisenberg gegen die Wirtsee Pinguins Bertoldshofen. Die Mannschaft aus Eisenberg warf nochmal alles in die Waagschale und schoss sich den Frust aus den letzten beiden Niederlagen von der Seele.

In der Spitze der Torjägerliste gab es keine Veränderung. Johannes Filser führt mit elf Treffer die Liste weiterhin an. Ihm folgt Stefan Müller aus Lengenwang mit einem Treffer weniger.

Am kommenden Wochenende stehen die mit Spannungen erwartenden Halbfinalspiele an. Im ersten Spiel treffen die Thingauer Grizzlies auf die Crocodiles Stötten. Im letzten Spiel dieser Teams gab es eine Punkteteilung. Das zweite Halbfinale bestreiten die Bulldozer Rieder gegen Lengenwang. Beide Spiele versprechen viel Spannung und finden am Samstag 25.02. ab 13 Uhr im Eisstadion Pfronten statt.

Bulldozer Rieder : Geltnach Crocodiles Stötten 2:1 (2:1 ; 0:0 ; 0:0)
Tore: 1:0 Le. Zeiler (3. Min) 2:0 Li. Zeiler ( 9. Min) 2:1 M. Schmidl (17. Min) 
Strafen: Rieder-Stötten  6-12      
Nachdem die Bulldozer zuletzt wieder aus dem Vollen schöpfen konnten, war an diesem Tag der Spielermangel so groß wie noch nie. Um 2 Reihen auf Eis schicken zu können, mussten 2 Aushilfen, sowie Torhüter M. Gruber im Sturm mit agieren. Das trotz aller Widrigkeiten die Einstellung des Teams von Trainer D. Drommeter passte, bewiesen diese als sie bereits in der 3.Minute in Führung gingen. Völlig überraschend gelang der Heimmannschaft sogar noch der Ausbau der Führung auf 2:0 in der 9. Minute. Anschließend übernahmen die Gäste das komplette Spielgeschehen und konnten so noch im 1. Drittel auf 2:1 verkürzen. Mit Beginn des Mittelabschnittes startete eine Verteidigungsschlacht der Bulldozer, welche nur mit purem Willen und Glück auf ihrer Seite erfolgreich blieb. Trotz ihrer spielerischen Überlegenheit gelang den Crocodiles kein Treffer im weiteren Spielverlauf. Einen großen Anteil daran hatte an diesem Abend die nahezu unüberwindbare Torhüterin Sabrina Guggemos. Der zweite Platz in der Vorrunde wurde so auf mehr als überraschende Weise vorzeitig gesichert.

Bulldozer Rieder : Floschenflitzer Lengenwang 3:7 (1:0 ; 1:4 ; 1:3)
Tore: 1:0 J. Schnauder (13. Min) 2:0 Ni. Zeiler ( 28. Min) 2:1 A. Weber (31. Min) 2:2 A. Heupel (36. Min) 2:3 A. Bauer (37. Min) 2:4 A. Weber (37. Min) 2:5 M. Bader (50. Min) 2:6 M. Bader (57.Min) 2:7 S. Müller (58. Min) 3:7 Ni. Zeiler (59. Min)
Strafen: 6 - 10
Wie bereits am Freitag mussten die Bulldozer auch bei diesem Spiel auf eine Notbesetzung zurückgreifen, doch diesmal blieb die Überraschung aus. Erneut gelang der Heimanschaft ein guter Start und sie konnten in der 13. Minunte nach anfänglichen heranstasten das 1:0 durch J. Schnauder erzielen und zwei Unterzahlsituationen erfolgreich überstehen. So wurde die Führung in die erste Drittelpause mitgenommen. Im zweiten Durchgang liesen die Gäste von Beginn an Ihre zahlenmäßige und spielerische Überlegenheit sprechen, doch erneut waren es die Riederer die völlig überraschend das nächste Tor erzielten und so ihre Führung auf 2:0 ausbauten. Davon wenig beeindruckt passten die Lengenwanger kurz ihre Taktik an und antworteten prompt drei Minuten später mit dem Anschlusstreffer. Die Heimmanschaft versuchte sich nochmals aufzubäumen allerdings erfloglos. So sorgten die Lengenwanger in Minute 36 und 37 für klare Verhältnisse und brachen mit einem Dreifachschlag den Widerstand von Rieder. Im Schlußabschnitt zeigte sich klar das die Beine der wenigen Heimspieler schwer wurden und man nichts mehr gegen die überlegenen Floschenflitzer entgegenwerfen konnte. So folgten drei weitere Tore für die Gäste ehe mit der Schlussirene die Bulldozer noch eine doppelte Überzahl in ein Tor umwandeln konnten. So gewannen überlegene Floschenflitzer verdient eine sehr fair geführte Partie. Die Neuauflage dieses Duelles gibt es nun im Halbfinale wo zu hoffen bleibt das die Bulldozer wieder auf alle ihre Stammkräfte zurückgreifen können.

Gockel Rangers Eisenberg – Wirtsee Pinguins Bertoldshofen 9:3 (1:2, 6:3, 9:3)
Tore: 0:1 Mayr Max (6.), 1:1 Mayr Bernhard (18.), 1:2 Guggemoos Patrik (19.),2.2 Mayr Bernhard (21.),3:2 Bodenmüller Max (23.), 4:2 Mayr Bernhard (28.), 4:3 Rasch Alexander (31.), 5:3 Melzer Alexander (33.), 6:3 Abraham Felix (36.), 7:3 Mayr Bernhard (41.), 8:3 Bodenmüller Max (48.), 9:3 Melzer Alexander (50.)
Strafzeiten: 0 - 2
Beide Mannschaften hatten bereits vor der Partie keinerlei Chancen mehr, die Finalrunde zu erreichen. Dennoch wollten beide Teams die Spielzeit mit einem Sieg beenden. Dementsprechend begann die Partie auch ohne großes abtasten. Den besseren Start erwischten die Gäste aus Bertoldshofen, welche in der 7. Spielminute durch Max Mayr in Führung gingen. Es dauerte bis zur 18. Minute als der GRC durch eine Traumkombination von Melzer und Mayr zum ersten Mal jubeln durfte. Bereits eine Zeigerumdrehung nach dem Ausgleich ging Bertoldshofen durch Patrik Guggemoos wieder in Führung. Das zweite Drittel gehörte klar den Gastgebern und so dauerte es lediglich eine Minute im zweiten Drittel ehe erneut Kapitän Mayr die Bertoldshofner Führung egalisieren konnte. Keine 2 Minuten später drehte der GRC in Person von Max Bodenmüller dann die Partie. Die Rangers spielten ihr wohl bestes Drittel der gesamten Saison und konnten den Druck auch in Treffer ummünzen. In Minute 28 krönte Kapitän Mayr dann seine starke Leistung mit seinem dritten Treffer. Doch die Gäste gaben sich trotz den Rückschlägen nicht auf. Und so war es Alexander Rasch der in der 30. Minute mittels einer Kontersituation auf 4:3 verkürzen konnte. Doch die Gastgeber waren an diesem Abend einfach zu effektiv. Gerade als Bertoldshofen wieder etwas Oberwasser bekam, stellte Melzer in Minute 34 auf 5:3. Beim GRC klappte an diesem Abend einfach alles und so schraubte Felix Abraham in der 36. Minute die Führung auf 6:3. Nach 40 gespielten Minuten stand es 6:3. Die Rangers hörten nicht auf und kamen auch im letzten Drittel erneut mit viel Druck aus der Kabine. Es dauerte keine Minute, ehe die Rangers erneut jubeln durften, wieder war der Torschütze Kapitän Mayr. Durch einen Doppelschlag von Max Bodenmüller und Alexander Melzer in Minute 48 und 50 war der zweite Saisonsieg des GRC besiegelt. Die Rangers beenden damit ihre zweite Spielzeit im Ott-Jakob Cup durch die bessere Tordifferenz als Bertoldshofen auf dem 5. Tabellenplatz.

 

Platz

Verein

Spiele

Tore

Punkte

1.
Thingauer Grizzlies
10
43 : 20
16 - 4
2.
Bulldozer Rieder
10
49 : 27
12 - 8
3.
Floschenflitzer Lengenwang
10
37 : 31
11 - 9
4.
Geltnach Crocodiles Stötten
10
30 : 32
11 - 9
5.
Gockel Rangers Eisenberg
10
27 : 49
5 - 15
6.
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
10
24 : 51
5 - 15

 

Nächsten Spiele

Tag

Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

Ort

Sa.
24.02.24
13:00
Thingauer Grizzlies
Geltnach Crocodiles Stötten
Pfronten
Sa.
24.02.24
15:30
Bulldozer Rieder
Floschenflitzer Lengenwang
Pfronten

Beim Team der Bulldozer Rieder läuft es zurzeit richtig gut, die letzten beiden Partien zuletzt gegen Eisenberg und nun gegen Bertoldshofen dominierten sie eindeutig und feierten dabei wahre Schützenfeste und erzielten hierbei insgesamt 19 Treffer. Bei ihnen ist festzustellen, dass sich ihr Lazarett langsam lichtet und die zahlreichen langzeitverletzten Leistungsträger wieder zum Team stießen. Durch diese herbe Niederlage gegen Rieder schwanden bei den Wirtsee Pinguins die letzten verbliebenen Hoffnungen endlich mal wieder an der Endrunde teilzunehmen. Die vorherigen Resultate entfachten nochmals Hoffnungen auf die Play-Offs. Die Auftritte gegen Stötten und Unterthingau lassen jedoch in eine bessere Zukunft blicken. Bei Unterthingau merkte man zuletzt, dass die Spannung durch die Erfolgsserie davor, ein wenig gewichen ist. So gaben sie in den letzten Wochen immer mal wieder Punkte unerwartet ab. Für ihre Moral spricht jedoch, dass sie trotz deutlichen Rückständen gegen Bertoldshofen und auch gegen Stötten immer wieder in die Duelle zurückfanden und mit zweimal 3:3 Unentschieden zumindest jeweils einen Punkt mitnahmen.

Stefan Kujan von den Bulldozern erzeugte, mit einem Hattrick gegen Bertoldshofen, in der Torjägerliste mächtig Druck auf die Führenden. Mit bisher gesamt acht Treffern war er nur einen Treffer vom Führungstrio weg. Johannes Filser aus Unterthingau wehrte diesen Angriff jedoch postwendend mit einem Doppelschlag gegen Stötten ab und baute seine Führung mit diesen beiden Treffern auf 11 Tore aus.

Am kommenden Wochenende finden die letzten drei Begegnungen der Hauptrunde statt. Dabei treffen sich die Akteure von Rieder gleich zweimal in Pfronten. Zunächst steht das Derby gegen Stötten an, ehe sie zum Abschluß auf die Floschenflitzer Lengenwang treffen. In diesen beiden Spielen werden die Halbfinalbegegnungen ermittelt, die am Samstag 24.02. in Pfronten stattfinden. Zum Abschluß des Wochenendes ermitteln am Sonntagabend Bertoldshofen und Eisenberg die Plätze 5 und 6.

Thingauer Grizzlies - Wirtsee Pinguins Bertoldshofen 3 – 3 (1:3/1:0/1:0)
Tore: 0:1 Lucas Schrom (1.), 0:2 Markus Mayr (13.), 1:2 Florian Modl (15.), 1:3 Michael Fischer (15.), 2:3 Daniel Samenfink (34.), 3:3 Franz Brugger (55.)
Strafzeiten: 6 – 20
Die Pinguins fanden zunächst besser in diese Partie und überraschten damit den Spitzenreiter. Bereits nach 24 Sekunden gingen sie so auch durch Lucas Schrom in Führung. Die Gastgeber wirkten davon sichtlich geschockt und hatten in Folgezeit Probleme ins Spiel zu finden. So erhöhten die Gäste in der 13. Minute, nach einer unglücklichen Defensivaktion des Gastgebers, durch Markus Mayr auf 0:2. Nach energischen Worten ihres Trainers Bühler, kamen die Grizzlies besser ins Spiel und konnten zwei Minuten später den abgefälschten Schuss von Florian Modl zum 1:2 bejubeln. Diese Euphorie sollte jedoch nur 20 Sekunden anhalten, Michael Fischer stellte sofort wieder den alten Abstand her. Er profitierte dabei von einem groben Schnitzer eines Thingauer Verteidigers. Somit ging es, mit der vor der Partie nicht zu erwarteten, aber verdienten 3:1 Führung für Bertoldshofen in die erste Spielpause. Nach Anpfiff des mittleren Abschnittes präsentierten sich die Grizzlies deutlich bissiger und nahmen aktiver an der Begegnung teil. Sie erspielten sich im Minutentakt hochkarätige Möglichkeiten. Allerdings stand ihnen regelmäßig der Bertoldshofener Goalie Sascha Follner im Wege. Erst in der 34. Spielminute gelang Daniel Samenfink der Anschlußtreffer zum 2:3. Die Gäste versuchten anschließend die Führung zu verteidigen und kamen ihrerseits nur noch zu vereinzelten Gegenangriffen. Selbiges Spiel sollte sich in gleicher oder ähnlicher Weise auch im Schlussabschnitt vollziehen. Thingau dominierte weiterhin das Duell und drängte auf den Ausgleich. Dieser sollte ihnen dann in der absoluten Schlussphase auch durch Franz Brugger glücken. Nach einem gewonnenen Bully jagte er den Puck von der blauen Linie zum umjubelten Ausgleichstreffer von 3:3 in die Maschen des gegnerischen Gehäuses. So nahmen die Pinguins am Ende einen durchaus verdienten Punkt mit an den Wirtsee, da die Grizzlies an diesem Abend einfach zu nachlässig im Verwerten ihrer Chancen waren.

Bulldozer Rieder - Wirtsee Pinguins Bertoldshofen 10 – 1 (1:0/7:0/2:1)
Tore: 1:0 Stefan Kujan ((9.), 2:0 Samuel Martin (22), 3:0 Stefan Kujan (22.), 4:0 Stefan Kujan (23.), 5:0 Robin Thiel (27.), 6:0 Max Krause (28.), 7:0 Max Krause (30.), 8:0 Valentin Guggemos (30.), 9:0 Robin Thiel (50.), 10:0 Max Krause (52.), 10:1 Roman Reichhart (55.)
Strafzeiten: 0 – 4
Durch die letzten starken Ergebnisse des Gegners und der Brisanz der Tabellensituation, wussten die Riederer das sie von Anfang an hell wach sein mussten. Auch Bertoldshofen war gewarnt, da die Bulldozer nach zwischenzeitlich verletzungsbedingten Ausfällen nun wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen konnte. So startete das Spiel mit offenem Visier von beiden Seiten. Es dauerte neun Minuten ehe die Heimmannschaft den ersten Treffer erzielen konnte, davon wenig beeindruckt spielten die Gäste weiter auf Augenhöhe mit und so endete das Auftaktdrittel recht knapp mit 1:0 durch den Treffer von Stefan Kujan. Mit frischer Energie und der absoluten Siegesgier kamen die Bulldozer aus der Kabine und schockten die Pinguins, die zu diesem Zeitpunkt noch Hoffnung hegten mit einem Dreifachschlag in den ersten 4 Minuten des 2. Durchganges. Davon beflügelt gab es im Anschluss noch weitere erfolgreiche Abschlüsse in diesem Drittel, nach sehenswerten Kombinationen. Im Schlussabschnitt bäumten sich die Gäste nochmals auf, doch nach zwei weiteren Treffern der Bulldozer gelang Ihnen lediglich noch der Ehrentreffer nach einem schönen Solo von Roman Reichart. Max Krause sowie Stefan Kujan erwischten in diesem Spiel einen richtig guten Abend und konnten mit jeweils 3 Toren und je einem Assist glänzen. Mit diesem Erfolg sicherte sich die Heimmannschaft vorzeitig den Einzug ins Halbfinale.

Geltnach Crocodiles Stötten - Thingauer Grizzlies 3 – 3 (2:0/0:3/1:0)
Tore: 1:0 Thomas Rauh (6.), 2:0 Peter Endrass (9.), 2:1 Franz Brugger (31.), 3:2 Johannes Filser (32.), 2:3 Johannes Filser (38.), 3:3 Florian Bottner (50.)
Strafzeiten: 14 + 10 (T. Hindelang) - 8
Die Crocodiles fanden direkt gut ins Spiel und konnten in der 6. Minute durch einen Abstauber von Thomas Rauh mit 1:0 in Führung gehen. Kurze Zeit später markierte Peter Endrass mittels eines satten Schlagschusses von der blauen Linie das 2:0. Mit dieser komfortablen Führung für Stötten ging es dann auch in den zweiten Spielabschnitt. In diesem fanden die Thingauer dann besser in dieses sehr hart geführte Spiel, und konnten in der 31. Spielminute durch Franz Brugger auf 2:1 verkürzen. Nur etwas mehr als eine Minute später gelang Johannes Filser der Treffer zum 2:2 Ausgleich. In der 38. Minute konnte derselbe Akteur die Begegnung komplett zur 3:2 Führung der Grizzlies drehen. Die Crocodiles wollten diesen Rückstand nicht auf sich sitzenlassen und kämpften sich wieder ins Spiel zurück, sie erspielten sich nach und nach schöne Chancen heraus. In der 50. Minute gelang es dann Florian Bottner, nach schöner Vorarbeit von Niklas Bottner auf 3:3 auszugleichen. Durch eine abermals starke Leistung des Stöttener Goalies bedeutete dieses Resultat gleichzeitig auch den Endstand.

 

 

Platz

Verein

Spiele

Tore

Punkte

1.
Thingauer Grizzlies
10
43 : 20
16 - 4
2.
Geltnach Crocodiles Stötten
9
29 : 30
11 - 7
3.
Bulldozer Rieder
8
44 : 19
10 - 6
4.
Floschenflitzer Lengenwang
9
30 : 28
9 - 9
5.
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
9
21 : 42
5 - 13
6.
Gockel Rangers Eisenberg
9
18 : 46
3 - 15

 

Nächsten Spiele

Tag

Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

Ort

Fr.
16.02.24
20:00
Bulldozer Rieder
Geltnach Crocodiles Stötten
Pfronten
So.
18.02.24
17:00
Bulldozer Rieder
Floschenflitzer Lengenwang
Pfronten
So.
18.02.24
20:30
Gockel Rangers Eisenberg
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
Pfronten

 

Nach Saisonübergreifenden 9 Siegen in Folge von Unterthingau stolperten sie am vergangenen Wochenende gegen die Floschenflitzer Lengenwang am Ende einer überaus spannenden Partie mit 3:4. Diese Niederlage änderte jedoch nichts an ihrer Spitzenposition in der örtlichen Eishockeyhobbyrunde. Das restliche Feld der Teilnehmer liegt eng beieinander, was auch die Resultate immer wieder zeigen. Und spricht auch für eine spannende Playoffrunde zum Abschluss. Leichtes Spiel mit dezimierten Eisenberger hatten die Bulldozer Rieder und bejubelten am Ende einen 9:1 Erfolg, Zuvor unterlagen die Rangers bereits gegen Stötten mit 2:4, und übernahmen die rote Laterne von Bertoldshofen. Bei denen läuft es ganz ordentlich derzeit. Nachdem sie zuvor Eisenberg bezwingen konnten, knüpften sie zuletzt auch Stötten mit einem 3:3 Remis im Lokalderby einen Punkt ab.

In der Torschützenliste liefern sich Johannes Filser aus Unterthingau, und der Lengenwanger Stefan Müller weiterhin ein enges Kopf an Kopf Rennen. Beide Akteure erzielten im bisherigen Saisonverlauf jeweils 9 Treffer. Ihnen an den Fersen hängt der Riederer Samuel Martin, dem bisher 8 Tore gelangen. Am Faschingssamstag stehen zwei weitere Partien an.

Zum einen treffen die derzeit sehr stabilen Wirtsee Pinguins auf die Bulldozer. Mit einem Sieg in diesem Derby könnte Bertoldshofen in der Tabelle sehr eng an Rieder heranrücken. Im anderen Spiel erwartet der Zweitplatzierte die Geltnach Crocodiles den Spitzenreiter aus Unterthingau. Mit einem weiteren Erfolg wäre Stötten sicherlich für die anschließende Endrunde gut gerüstet.

Geltnach Crocodiles Stötten - Rangers Eisenberg 4 – 2 (1:1/2:1/1:1)
Tore: 0:1 Matthias Hipp (5.), 1:1 Martin Schmidl (17.), 2:1 Markus Müller (23.), 2:2 Markus Nägele (26.), 3:2 Markus Müller (30.), 4:2 Rainer Hindelang (33.)
Strafzeiten: 4 – 6
Mit einem weiteren Sieg in diesem Spiel wollten die Crocodiles ihre Siegesserie weiter ausbauen, und damit einen weiteren Schritt Richtung Halbfinale machen. Der Start in diese Begegnung war jedoch recht nervös, diesen Umstand nahm ihr Gegner geschickt an und ging selbst nach wenigen Minuten durch Matthias Hipp in Führung. Der Gastgeber biss sich anschließend ins Spiel zurück und erspielte sich seinerseits zahlreiche hochkarätige Gelegenheiten, welche jedoch vom herausragenden Goalie der Rangers, Tobias Stapf geschickt vereitelt wurden. Schließlich gelang dann doch noch kurz vor Ende des 1. Drittels dank eines platzierten Handgelenkschusses von Martin Schmidl der Ausgleichstreffer. Im mittleren Abschnitt einer von beiden Seiten sehr fair geführten Partie schenkten sich beide Teams nichts. Markus Müller sorgte in der 23. Spielminute für die erstmalige Führung von Stötten. Kurz darauf gelang es Markus Nägele, das Spiel wieder auf 2:2 auszugleichen. Stötten drehten anschließend nochmal auf und Markus Müller konnte in der 30. Minute mit seinem zweiten Treffer sein Team wieder in Führung schießen. Durch einen sehr ansehnlichen Spielzug konnte Rainer Hindelang das Resultat wenig später auf 4:2 erhöhen. Die Crocodiles, um ihren starken Goalie Florian Kraus, ließen anschließend keine weiteren Treffer zu und fuhren somit einen verdienten Sieg ein.

 

Floschenflitzer Lengenwang - Thingauer Grizzlies 4 – 3 (2:1/1:1/1:1)
Tore: 0:1 Florian Modl (8.), 1:1 Andreas Bauer (12.), 2:1 Andreas Bauer (14.), 2:2 Tobias Hartmann (26.), 3:2 Stefan Heupel (39.), 3:3 Johannes Filser (46.), 4:3 Alexander Weber (52.)
Strafzeiten: 4 – 6
Beide Mannschaften starteten sehr konzentriert und voller Elan ins Startdrittel. Die ersten Spielminuten verliefen daher recht ausgeglichen so dass es einige Zeit dauerte bis der erste Treffer fiel. In der 8. Spielminute vollendete Florian Modl den ersten erfolgreichen Angriff des Gastes mit dem Führungstreffer. Doch die Floschenflitzer ließen sich dadurch nicht einschüchtern und spielten kämpferisch jedoch gezielt weiter. Dies führte schließlich in der 12. Minute zum Erfolg und Andreas Bauer glich die Begegnung mit einem sehenswerten Schuss zum 1:1 aus. Aus diesem Ausgleichstreffer wurde wenige Minuten später bereits der Führungstreffer zum 2:1 für Lengenwang. Erneut zeichnete sich Andreas Bauer hierfür verantwortlich. Mit diesem knappen Vorsprung des Gastgebers wurden dann zum ersten Mal die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt ging es nahtlos weiter, beide Mannschaften erkämpften sich ihre Torchancen und taktierten den einen oder anderen Wechsel, um ihren Gegner zu verunsichern bzw. diesem Herr zu werden. Das Spiel verlief weiterhin sehr ausgeglichen und so war es dem Zufall geschuldet, dass der Puck bei einer eigentlich geklärten Situation langsam ins Gehäuse von Lengenwang rutschte und die Grizzlies durch Tobias Hartmann zum 2:2 ausglichen. Auch dies konnte die Floschenflitzer an diesem Abend nicht aus der Ruhe bringen und so gingen sie mit Ende dieses Durchganges nach einer herrlichen Kombination mit Johannes Jäger durch Stefan Heupel zum zweiten Mal in Führung. Das letzte Drittel erwies sich für beide Mannschaften nochmals als zäher Kraftakt. Die ersten Minuten vergingen so zunächst ohne weiteren Treffer. Jedoch leistete sich Lengenwang einen kleinen Schnitzer, der in der 46. Minute gnadenlos durch Johannes Filser zum 3:3 ausgenutzt wurde. Dieses Resultat wollte der Gastgeber an diesem Tag jedoch nicht hinnehmen und so war es Routinier Alexander Weber, der in der Mitte des Spielfeldes zum Schlagschuss ausholte und in der 52. Spielminute zum verdienten 4:3 Endstand traf. Die Floschenflitzer beendeten somit die Siegesserie der Thingauer und sicherten sich wertvolle Punkte für die kommende Playoffteilnahme.

Crocodiles Stötten - Pinguins Bertoldshofen 3 – 3 (0:3/3:0/0:0)
Tore: 0:1 Max Mayr (2.), 0:2 Christian Rauch (13.), 0:3 Max Mayr (19.), 1:3 Stephan Leonhard (25.), 2:3 Michael Oberweiler (27.), 3:3 Michael Oberweiler (36.)
Strafzeiten: 2 – 4
Personell etwas geschwächt mussten die Crocodiles das Derby gegen Bertoldshofen mit nur 10 Feldspielern bestreiten. Im Auftaktabschnitt war die Heimmannschaft zwar spielerisch aktiver, die Treffer allerdings erzielten eiskalte Pinguins. Max Mayr mit einem schönen Handgelenkschuss von der blauen Linie direkt in den Winkel erzielte den Führungstreffer der Gäste. Ein etwas kurioser Treffer gelang Christian Rauch und kurz vor Ende des ersten Abschnittes traf erneut Max Mayr und baute die Führung auf 0:3 aus. Mit dieser deutlichen Führung des Gastes ging es dann auch in die erste Pause. Die Crocodiles steckten jedoch keinesfalls auf und kamen zu Beginn des mittleren Abschnittes mit einem etwas glücklichen Treffer von Stephan Leonhard zurück in die Partie. Ab diesem Treffer fand das Spiel hauptsächlich im Drittel des Gastes statt. Nach einer schönen Passkombination gelang Michael Oberweiler per Direktschuss der Anschlußtreffer. Es war erneut Michael Oberweiler der sein starkes Spiel mit seinem zweiten Treffer krönte und den Spielstand ausglich. Im Schlußabschnitt setzten die Pinguins gefährliche Konter, allerdings wollte beiden Mannschaften kein Treffer mehr gelingen. Eine starke Anfangsphase der Pinguins und eine starke Moral der Crocodiles bedeuteten zum Schluss eine gerechte Punkteteilung in einem sehr fairen Lokalderby.

Gockel Rangers Eisenberg - Bulldozer Rieder 1 – 9 (0:4/1:2/0:3)
Tore: 0:1 Max Krause (1.), 0:2 Jonas Schnauder (2.), 0:3 Renè Hörl (7.), 0:4 Robin Thiel (12.), 1:4 David Neumeier (34.), 1:5 Valentin Guggenmos (38.), 1:6 Jonas Schnauder (40.), 1:7 Renè Hörl (41.), 1:8 Samuel Martin (45.), 1:9 Samuel Martin (56.)
Strafzeiten: 18 – 8
Die Gäste aus Rieder zeigten von Beginn an ihre spielerische Überlegenheit. Und so dauerte es keine zwei Minuten ehe es das erste Mal im Gehäuse des Gastgebers klingelte. Offensivkünstler Krause griff tief in die Trickkiste und überwand Goalie Tobias Stapf mit einem frechen Rückhandschuss zwischen Maske und Querlatte. Dieser Treffer gab den Gästen sichtlich Auftrieb und die Eisenberger waren bemüht einen Zugriff aufs Spiel zu bekommen. Doch die Bulldozer waren an diesem Tag schlicht weg die bessere Mannschaft und erhöhten unmittelbar nach der Führung durch Youngster Jonas Schnauder auf 0:2. Der GRC war zwar weiterhin bemüht, konnte den Gästen allerdings nicht wirklich Parole bieten. So erhöhte Rieder durch die Rückkehrer Renè Hörl und Robin Thiel, sodass am Ende des ersten Abschnittes ein komfortables 0:4 auf der Anzeigetafel stand. Zu Beginn des zweiten Abschnittes machten die Gäste genau dort weiter wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Direkt nach Wiederanpfiff hatte Max Krause das 0:5 auf dem Schläger, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Torhüter Stapf. Doch der Eisenberger-Rumpfkader, mit lediglich 10 Feldspielern, zeigten in Folge Moral und biss sich in die Partie. So erspielten sich nun der Gastgeber vereinzelte Torgelegenheiten, scheiterten hierbei jedoch ein ums andere Mal an Torhüter Manuel Gruber. In Minute 34. wurden die Bemühungen dann belohnt, als David Neumeier mit einem schönen Rückhandschuss auf 1:4 verkürzte. Doch die Gäste hatten an diesem Abend auf alles eine Antwort parat. Valentin Guggenmos und erneut Jonas Schnauder erhöhten durch einen Doppelschlag in Minute 38 und 40 auf 1:6. Im Schlussabschnitt versuchten die Gockler nochmals alles um einen weiteren Treffer zu erzielen, diese fielen jedoch auf der Gegenseite. Keine zwei Minuten waren im letzten Durchgang gespielt als erneut der starke Renè Hörl seine Rückkehr mit seinem zweiten Treffer markierte. Samuel Martin schraubte durch ebenfalls zwei Treffer in Minute 45 und 56 zum Endstand von 1:9.

Platz

Verein

Spiele

Tore

Punkte

1.
Thingauer Grizzlies
8
37 : 14
14 - 2
2.
Geltnach Crocodiles Stötten
8
26 : 27
10 - 6
3.
Floschenflitzer Lengenwang
9
30 : 28
9 - 9
4.
Bulldozer Rieder
7
34 : 18
8 - 6
5.
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
7
17 : 29
4 - 10
6.
Gockel Rangers Eisenberg
9
18 : 46
3 - 15

 

Nächsten Spiele

Tag

Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

Ort

Sa.
10.02.24
20:00
Geltnach Crocodiles Stötten
Thingauer Grizzlies
Pfronten
Sa.
10.02.24
20:00
Bulldozer Rieder
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
Marktoberdorf

 

Die Geltnach Crocodiles aus Stötten befinden sich nach Schwierigkeiten zum Saisonstart in der örtlichen Eishockeyhobbyrunde um den Ott-Jakob Cup derzeit in überragender Form und erzielten mit einem deutlichen 6:2 gegen Lengenwang den dritten Sieg in Folge. Mit dieser Serie liesen sie bis auf Unterthingau alle anderen Teams dieser Runde hinter sich. Die Grizzlies konnten selbst ihre Serie mit einem 4:3 Erfolg gegen Rieder, in einem erneut ausgeglichenen Duell fortführen. So behält Unterthingau auch nach dem siebten Spiel ihre weiße Weste und thront souverän von der Tabellenspitze. Im dritten Spiel des vergangenen Wochenendes traf am anderen Ende der Tabelle Bertoldshofen auf Eisenberg. Die Wirtsee Pinguins konnten hierbei am Ende eines ausgeglichenen Spieles ihren ersten Sieg einfahren. Nachdem sie in dieser Partie zweimal zurücklagen, gelang ihnen am Ende ein 4:3 Erfolg. Durch die Resultate in den anderen Spielen können jedoch beide Teams die Play-Off Runde wohl nicht mehr erreichen. 

Die Liste der Torschützen führt Stefan Müller aus Lengenwang an, der sich mit einem Treffer gegen Stötten von seinem direkten Kontrahenten Johannes Filser aus Unterthingau absetzten konnte. Bisher gelangen dem Floschenflitzer in acht Begegnungen 9 Tore.

Am kommenden Wochenende steht erneut ein geschlossener Spieltag an. Eröffnet wird dieser mit dem Duell zwischen Lengenwang und Unterthingau. Sollte den Floschenflitzer hierbei eine Überraschung gelingen könnten sie den Punkt der ihnen noch zur Halbfinalteilnahme fehlt erzielen. Anschließend präsentiert sich Eisenberg als Gastgeber gegen Rieder. Im Hinspiel setzten sich hierbei die Bulldozer mit einem deutlichen 5:2 durch. Zum Abschluss steht dann das Rückspiel des Lokalderbys zwischen Stötten und Bertoldshofen an. Gelingt es den Crocodiles auch in diesem Match ihre positive Serie fortzusetzen? Im Laufe der nächsten Woche kommt es dann im Nachholspiel noch zum Aufeinandertreffen des souveränen Spitzenreiters Unterthingau und Bertoldshofen. Im Hinspiel hielten die Wirtsee Pinguins lange wacker entgegen und mussten sich erst sehr spät geschlagen geben.

Wirtsee Pinguins Bertoldshofen - Rangers Eisenberg 4 – 3 (1:2/1:0/2:1)
Tore: 0:1 Felix Abraham (11.), 1:1 Markus Mayr (13.), 1:2 Bernhard Mayr (14.), 2:2 Lucas Schrom (27.), 3:2 Fabian Kollmann (41.), 3:3 Bernhard Mayr (43.), 4:3 Florian Moll (48.)
Strafzeiten: 6 – 10
Bei unwirklichen äußeren Spielbedingungen trafen am Freitagabend die beiden Teams aus Bertoldshofen und Eisenberg aufeinander. Die beiden Teams zögerten den Beginn deshalb zunächst auch ein wenig hinaus. Dennoch waren die beiden Kontrahenten heiß auf die Punkte, ging es doch um den letzten Strohhalm für die Teilnahme an den anschließenden Play-Off Spielen. Den Gästen aus Eisenberg gelang dann der bessere Auftakt in die Begegnung, und gingen in der 11. Spielminute folgerichtig auch durch Felix Abraham in Führung. Nach diesem Rückschlag fanden die Pinguins jedoch besser in die Partie und glichen diese durch Markus Mayr wenig später auch aus. Im direkten Gegenzug sorgte Kapitän Bernhard Mayr für die erneute Führung der Rangers. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause. Nach Wiederbeginn des zweiten Abschnittes präsentierten sich die Gastgeber deutlich wacher und übernahmen immer mehr das Kommando über die Partie. So konnte Lucas Schrom in der 27. Minute diese zum 2:2 ausgleichen. Das Spiel verlief in der Folgephase mit Chancen auf beiden Seiten, die aber nicht erfolgreich umgesetzt werden konnten, somit ging es mit dem Remis auch ins letzte Drittel. In diesem konnte Bertoldshofen durch Fabian Kollmann nach wenigen Sekunden wieder in Führung gehen. Doch die Eisenberger wollten dies nicht einfach so akzeptieren und glichen die Partie lediglich eine Minute später durch Bernhard Mayr mit seinem zweiten Treffer wieder aus. Beide Teams setzten anschließend alles auf Sieg um die wichtigen Zähler einzufahren. Die Pinguins hatten am Ende das bessere Schußglück am Schläger und stellten in der 48. Minute durch einen Alleigang von Florian Moll den umjubelten Endstand von 4:3 her. Somit konnten die Pinguins nach Spielende den ersten Sieg dieser Spielzeit in der Kabine begießen.

Crocodiles Stötten - Floschenflitzer Lengenwang 6 – 2 (2:0/3:0/1:2)
Tore: 1:0 Markus Müller (12.), 2:0 Florian Bottner (15.), 3:0 Rainer Hindelang (28.), 4:0 Martin Schmidl (29.), 5:0 Florian Bottner (31.), 5:1 Benjamin Roth (36.), 5:2 Stefan Müller (43.), 6;2 Markus Müller (45.)
Strafzeiten: 0 – 10
Im direkten Duell der Tabellennachbarn war die Brisanz dieses Spiel im Hinblick auf das Halbfinale von Beginn an zu spüren. Beide Mannschaften gingen konzentriert in die Begegnung, die Crocodiles waren allerdings effektiver und konnten durch Treffer von Markus Müller und Florian Bottner im ersten Abschnitt verdient in Führung gehen. Im zweiten Durchgang zeigten die Floschenflitzer aggressive Gegenwähr und erarbeiteten sich auch Torchancen, welche Florian Kraus jedoch gekonnt zu vereiteln wusste. In der Drangphase des Gastes leistete sich Spielertrainer Benjamin Roth einen harten Check, und kassierte hierfür eine doppelte Strafzeit. Diese Überzahl nutzten die Crocodiles eiskalt durch Rainer Hindelang aus und erhöhten auf 3:0. Nur 13 Sekunden später erhöhte dann Martin Schmidl auf 4:0, was auch die Vorentscheidung sein sollte. Der Gastgeber hatte das Spielgeschehen nun fest im Griff und konnte das Resultat durch Florian Bottner noch weiter in die Höhe schrauben. Kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang Benjamin Roth der erste Treffer für sein Team. Im Schlussabschnitt versuchten die Floschenflitzer nochmal alles, konnten auch einen weiteren Treffer durch ihren Torjäger Stefan Müller erzielen, aber spätestens mit dem zweiten Treffer von Markus Müller zum 6:2 war das Spiel endgültig entschieden. Eine konzentrierte Leistung, ohne Strafzeit, war der Schlüssel zum Erfolg der Crocodiles. Ein verdienter und wichtiger Sieg im Kampf um die Play-Off Plätze.

Bulldozer Rieder – Thingauer Grizzlies 3 – 4 (0:1/3:2/0:1)
Tore: 0:1 Matthias Schrägle (11.), 0:2 Matthias Schrägle (21.), 1:2 Bernhard Gödel (22.), 2:2 Jonas Schnaubelt (24.), 3:2 Manfred Gödel (31.), 3:3 Florian Modl (34.), 3:4 Franz Brugger (45.)
Strafzeiten: 6 -10
Die Bulldozer gingen mit dem Vorhaben, jedoch mit einem dezimierten Kader, bei besten Witterungsbedingungen am offenen Eisplatz in Marktoberdorf, an den Start die recht unglückliche Niederlage vom Hinspiel vergessen zu machen. Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein von beiden Seiten sehr offensiv geführtes Match mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gäste, doch beide Torhüter liesen sich zunächst nicht überwinden. Dies änderte sich jedoch mit der ersten Strafzeit der Begegnung, in welcher die Thingauer nach wenigen Sekunden ihr Überzahlspiel in einen Treffer von Matthias Schrägle zu umsetzten wussten. Der Akteur versenkte dabei den Puck nach einem verdeckten Schuss im Gehäuse der Bulldozer. Diese liesen sich von diesem Rückschlag wenig beeindrucken und kämpfen wacker weiter. So gingen sie mit diesem knappen Rückstand ins mittlere Drittel. Im zweiten Abschnitt wähnten sich die Bulldozer noch in der Pause als erneut Matthias Schrägle auf 2:0 erhöhen konnte. Dadurch wach gerüttelt kam jetzt die Zeit der Bulldozer und sie drehten das Match. Zunächst konnte Bernhard Gödel in der 22, Minute den Anschlusstreffer erzielen, dieser Treffer verlieh ihnen so viel Selbstvertrauen, dass Jonas Schnaubelt wenig später den Ausgleichstreffer zum 2:2 folgen lassen konnte. Als Manfred Gödel in der 32. Spielminute den Puck zur Führung des Gastgebers ins gegnerische Tor preschte war das Spiel zunächst endgültig gedreht. Obwohl die Heimmannschaft ab Mitte der Begegnung auch noch einen Akteur durch eine Oberkörperverletzung verlor und zu neunt weiter agieren musste, erzeugte sie weiterhin Druck auf das Gehäuse der Grizzlies. Nach einem Stellungsfehler in druckvollem Überzahlspiel von Rieder gelang Florian Modl in der 35. Minute wieder der Ausgleichstreffer zum 3:3. Im abschließenden Durchgang brachte Franz Brugger seine Thingauer nach sechs Minuten wieder in Führung. Rieder lies sich trotz des erneuten Rückschlages weiterhin nicht hängen und kämpften mit ungebrochener Moral und setzte alles daran das Duell nochmal auszugleichen, doch mehr als ein Lattentreffer war ihnen in der Schlussphase nicht mehr vergönnt. So konnten die Grizzlies auch im Rematch die beiden Punkte erneut einstreichen.

 

Platz

Verein

Spiele

Tore

Punkte

1.
Thingauer Grizzlies
7
34 : 10
14 - 0
2.
Geltnach Crocodiles Stötten
6
19 : 22
7 - 5
3.
Bulldozer Rieder
6
25 : 17
6 - 6
4.
Floschenflitzer Lengenwang
8
26 : 25
7 - 9
5.
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
6
14 : 26
3 - 9
6.
Gockel Rangers Eisenberg
7
15 : 33
3 - 11

 

Nächsten Spiele

Tag

Datum

Uhrzeit

Heim

Gast

Ort

So.
04.02.24
15:30
Floschenflitzer Lengenwang
Thingauer Grizzlies
Pfronten
So.
04.02.24
20:00
Gockel Rangers Eisenberg
Bulldozer Rieder
Marktoberdorf
So.
04.02.24
20:30
Geltnach Crocodiles Sötten
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
Pfronten
Di.
06.02.24
22:00
Thingauer Grizzlies
Wirtsee Pinguins Bertoldshofen
Kempten

 

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